Prototype Fund für Transition Connect?


(Helmut) #1

Lieber Jon

Wer verwaltet denn diesen Projektefund? Wie kann man sich darauf bewerben?
Ich würde dazu sehr gerne die Transition-Connect-Initiative nominieren:
http://transition-connect.org/

Sie soll dazu dienen, Datenbannken zu syncronisieren. Gerade wenn ich lese,
das ernte-teilen wieder die Karte aktualisiert dann wäre mein erster
Gedanke, die daten da drin mit anderen Plattformen zu koppeln.

Kommst du auch zum m4h nach Leipzig an Pfingsten?

gruß
Helmut


🎈 Einladung zu einer Kartierwerkstatt zum Sommeranfang
(Jon Richter) #2

Hi Helmut,

wenn du hier im Discourse oder über eine Suchmaschine Prototype Fund suchst, findest du

Ich überlege, ob ich nach Ferropolis komme.

Danke, Jon


(Helmut) #3

Danke dir herzlich für das Aufräumen! Und besonders den link zum Fund…


(Helmut) #4

Ok, ich kann mich ja hier nicht selbst bewerben, da ich nur einen Verien habe und selber nicht programmiere.

@almereyda Wäre es in deinem Sinne, wenn wir versuchen hier einen Programmierer zu finden, der sich hier bewirbt und mit den 50.000 € Transition-Connect entwickelt, was TransforMap (welche Datenbank genau) und openFairDB verbindet?


(Jon Richter) #5

Vereine und Gruppen können sich auch bewerben, so steht es im Kleingedruckten. Wir können gerne versuchen zusammen einen Antrag auf Förderung von Datenaustauschdiensten zu schreiben. Mir läge jedoch viel daran, diese so generisch wie Möglich zu gestalten.

Ich habe eigentlich kein Interesse daran Insellösungen wie Transition-Connect oder die Commons API direkt zu unterstützen. Es erscheint mir wichtiger an heterogenen Daten, deren Schemata und deren Verknüpfung zu arbeiten. Wir haben hierzu viel angedacht, aber nie zu Ende gedacht oder umgesetzt.


(Helmut) #6

Und schätzt du mit 50.000 € und sagen wir mal drei Monaten können wir da wirklich was erreichen? Also wirklich ein Datenstandard den dann jeder Depp bedienen kann? Das man dann auf der Karte von morgen bspw. nichts merkt, bzw. nur noch intuitiver arbeiten kann?


(Jon Richter) #7

Die Aufgabe wäre mehrgliedrig anzugehen. Zum einen müssten wir Commons API und Transition-Connect mit anderen Datenstandards vergleichen. Des weiteren brauchen wir endlich mal eine Einschätzung, mit welcher der bekannten Datentransformierungswerkzeuge wir die Daten aus unterschiedlichen Quellen in ein Format bringen können. Hierfür kennen wir 6 verschiedene Ansätze, einen davon haben wir selber programmieren lassen. Wenn wir dem Ganzen noch einen nutzbaren Datenkatalog zur Seite stellen, wären wir bei ausreichender Dokumentation schon fertig. Dann gilt es mehr zu kommunizieren und zu benutzen, als zu programmieren.

Wenn jeder Depp http://ec-melodies.github.io/demo-portal/ bedienen kann, könnten wir das mit dem oben genannten ähnlich anbieten. Wir müssten nur einmal den tatsächlichen Bedarf kalkulieren; mit der Höchstsumme brockt man sich auch viel Verantwortung ein.

Hier sind Ideen zur Weiterverarbeitung der Datenschemata und -vokabularien noch nicht mit angedacht.


(Simon Jockers) #8

Hi, Simon von ErnteTeilen hier. Wenn ihr Fragen zum Prototype Fund habt kann ich euch vielleicht helfen. Ich habe das jetzt zwei mal gemacht.

Zur Verantwortung: Es wird immer nur Geld für tatsächlich erbrachte Arbeitsstunden ausgezahlt. D.h. wenn ihr euch um die Höchstsumme bewerbt aber dann weniger macht werdet ihr einfach völlig unbürokratisch weniger Geld bekommen.


(Ingo Keck) #9

Hi, wie andere schon geschrieben haben geht der Prototype Fund von der Open Knowledge Germany aus. Das Geld kommt aber vom Bund und die bestimmen auch die Rahmenbedingungen.

Ich habe mich dort mehrmals mit verschiedenen Projekten beworben, bisher ohne Erfolg. Das ganze ist etwas undurchsichtig nach was bewertet wird, mir wurde gesagt das sei eine Vorgabe des Geldgebers gewesen. Im Prinzip bekommt man als Rückmeldung nur ein Ja/Nein, und auf Anfrage manchmal die optionalen Kommentare der Jury, aber keine Hinweise auf die Bewertung, Punktelisten o.ä.

Mein Eindruck aus den bisherigen Runden ist daß es nützlich ist wenn das Projekt bereits erfolgreich unterwegs ist, eine aktive Community hat und die Antragsteller bereits vergleichbare Projekte vorzeigen können die sie erfolgreich durchgezogen haben (aka Bürokratie-will-Innovationen-fördern-aber-kein-Risiko-eingehen-Dilemma).

Hilfreich ist anscheinend auch wenn das Projekt bundespolitisch gewollt ist.

Die Jurymitglieder aus den Runden sind bekannt und in der Regel auch hilfsbereit, schauen Anträge vor der Einreichung auch gerne mal durch (was aber dann dazu führt dass sie den Antrag dann nicht bewerten dürfen glaube ich).